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The Inspector Lynley Mysteries

The Inspector Lynley MysteriesInspector Lynley ist eine britische Krimiserie, und wie fast alle britischen Krimiserien einfach nur genial.

Es gibt nur einen nennenswerten Nachteil:
Die BBC hat im August ‘07 die letzten Folgen gedreht, welche gerade hier bei uns liefen. :(

Es gibt eine Online-Petition zur Serie, aber wir wissen ja alle, was solche Petitionen bringen…

Die Serie handelt von einem adeligen Inspektor und seiner Kollegin.
Klar, wer “Die Autobahnpolizei” und ähnliche Schmankerln der deutschen Fernsehunterhaltung bevorzugt, sollte Lynley&Havers tunlichst meiden.
Es gibt auch keinen skurrilen Humor, Action, Sex oder ähnliches, es gibt einfach nur nette, spannende Ermittlungen in kniffligen Fällen.
Sehr positiv ist zu erwähnen, daß man nie den Täter kennt, sondern immer nur Verdächtige.

Meiner Meinung nach sind all’ diese britischen Krimiserien allein schon die GEZ-Gebühr wert!
(Ok, nicht in dem Maße, aber generell schon…)

Merkwürdigerweise finden sich in dieser Krimiserie auch in den Neberollen bessere Darsteller, als in den Hauptrollen der deutschen Krimis. Und ich habe in letzter Zeit den einen oder anderen Tatort und einige andere versucht. Die bringen’s alle nicht.
Diese nachgemachten deutsche CSI-Geschichten auf den privaten habe ich mir aber erspart, wenn ich Hannes Jaenicke schon sehe, denke ich an Suizid.

Was immer wieder ganz gut in Szene gesetzt wird, ist der adelige Hintergrund Lynleys, sei es nun bei Ermittlungen im britischen Oberhaus oder um den elterlichen Herrensitz herum, es macht Spaß, “dabei” zu sein.

Die ersten Folgen basieren auf den Büchern der amerikanischen[sic!] Schriftstellerin Elizabeth George, in den späteren Folgen haben die Drehbuchautoren es allerdings geschafft, den Stil und die Qualität der Geschichten beizubehalten.

Im Gegensatz zu anderen Krimiserien(und solchen, die sich dafür halten), sind hier die Äußerlichkeiten vertauscht, so wird der eher attraktive Lynley von der unscheinbaren Havers unterstützt. Meistens werden ja irgendwelche aufgebretzelten Tussen in die Asisstentinnenrolle gesteckt.
Auch sind die politischen Ansichten der beiden recht unterschiedlich, da Havers aus kleinen Arbeiterverhältnissen kommt und die “gehobene” Gesellschaft, aus der Lynley stammt und in der sie einige ihrer Fälle lösen müssen, für elitär hält.
Elitär ist auch das Fahrzeug, mit dem Lynley sich fortbewegt, ein Bristol 410.

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Am Anfang der Serie bewegte er sich noch unspektakulärer fort, was aber nicht lange anhielt und über eine weitere Zwischenstation dann zum Bristol führte.
Einen tragischen Hintergrund hat das Privatleben Lynleys, da es immer wieder zu heftigen Problemen und Rückschlägen in seiner Beziehung kommt.

Die deutschen Titel der Fälle muten ab&zu etwas merkwürdig an, was aber wohl beabsichtigt ist, um die “gehobene” Gesellschaft schon im Titel einzubeziehen.

Es ist wirklich sehr schade, daß es wohl keine weiteren Folgen geben wird, die beiden sind mir wirklich sympathisch.
Zur Zeit laufen noch ein paar Teile im Zweiten, wollen wir hoffen, daß noch der eine oder andere Teil kommt, den ich noch nicht kenne…

5 Reaper sind hier in keinster Weise zu hoch gegriffen!

5

BTW:

Nathaniel Parker war auch in “Der Sternwanderer” zu sehen.

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