Nach dem sich schon der Spiegel über (Polit-)Blogs ereifert hat, legt die Berliner Zeitung gegen Film-Blogs los.
Warum das Kino Filmkritik braucht und auf Blogs verzichten kann, soll dieser Artikel erläutern…
Ehrlich gesagt, habe ich den nicht mal zu Ende gelesen, solches Gewäsch ist doch eher uninteressant.
Ich verstehe auch grade nicht, warum sich “gute” Filmkritiker da angepisst fühlen sollten???
Wer gute Artikel schreibt, wird gelesen, wer eine interessante Show zu dem Thema macht, wird angeschaut.
Existenzängste brauchen doch da nur Langweiler oder akademische Schnarchnasen zu haben.
Mal ehrlich, wie oft hat man schon Kritiken gelesen, die vor uninteressanten Fakten nur so strotzten? Wenn interessieren diese unzähligen, oftmals unsäglich öden und nur von Fanboys oder halt Akademikern beachteten, Insider-Informationen? Ok, manches ist lustig und auch wissenswert, aber der Großteil ist es eben nicht.
Und das Blogs für seriöse Kritiker zur Bedrohung werden, ist doch wohl mehr als lächerlich…
Es ist halt nur so, daß es da wohl Bedarf seitens des Publikums gibt, denn warum sonst sollten Film-Blogs Beachtung finden?
Und wenn man einen Blog findet, welcher näher am eigenen Geschmack liegt, als jeder Kritiker dieser Welt, dann haben die Kritiker halt das nachsehen. Das heißt aber doch nicht, daß sie überflüssig werden, so kann doch nun wirklich nur ‘ne Heulsuse denken… :rolleyes:
Ich für meinen Teil lese weiterhin “seriöse” Kritiker im gleichen Maße wie Blogs, und wenn mir danach ist, schreibe ich auch in Zukunft meine eigene Meinung zu Filmen auf und diskutiere auch in Foren, wäre ja auch absoluter Blödsinn, daß nicht zu tun.
Da müssen die Herren eben mal an ihren Texten arbeiten, die uninteressanten Fakten zugunsten der interessanteren beiseite lassen und nicht anfangen rumzuheulen.
Und mal ganz davon abgesehen: Wer nur aufgrund von irgendwelchen Kritiken, egal von wem, die Entscheidung trifft sich einen Film anzuschauen oder halt nicht, der gehört eh auf seinen Verstand hin untersucht. Und selbst wenn ich allenorts nur schlechtes/gutes über einen Film lese, dieser mich aber interessiert/anödet, dann treffe ich meine Entscheidung doch immer noch selbst. Da wird mir keiner reinreden, ganz egal ob Kritiker, Fanboy oder einfach nur Zuschauer.









5 Comments
Da Herr Schnelle amerikanische Entwicklungen eins-zu-eins auf den deutschen Markt überträgt, wird er sicher auch wissen, dass Blogs in den USA einen ganz anderen Stellenwert als bei uns haben und Zeitungen Konkurrenz machen. Naja, und sonst ist’s wie immer: Die Printredakteure sehen ihren Karren im Sumpf versinken und rebellieren gegen die blöden Blogs. Dabei ist eine auf einem Blog veröffentlichte Kritik genauso viel wert wie eine in einer Zeitung, nur die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit ist momentan noch den Zeitungen vorbehalten.
Die ganze Geschichte ist mMn ohnehin keiner Diskussion wert, beides wird weiterhin nebeneinander bestehen und wenn die Heulsusen erst mal weg sind, kann man sich auf beiden Seiten wieder auf sinnvolleres konzentrieren.
Die Printmedien heulen ja eh nur rum, weil sie den Zug verpasst haben…
“Ich verstehe auch grade nicht, warum sich “gute” Filmkritiker da angepisst fühlen sollten???” – Zwar kann ich mir schon vorstellen, dass manchem Kritiker angesichts der Web2.0-Dynamik die Muffe geht, schließlich handelt es sich nicht um eine Berufssparte, deren Existenzberechtigung allüberall unangefochten anerkannt ist. Ich vermute aber auch ein gutes Maß an elitärem Snobismus – schließlich steht ihnen die Deutungshoheit zu und nicht irgendwelchen dahergelaufenen Bloggern.
Mein Fazit, ohne den Artikel gelesen zu haben: Wer sich über Filmblogs künstlich aufregt, zeigt damit einen beklagenswerten Mangel an Selbstbewusstsein. Und so jemand braucht m.E. dann auch anderen nicht mehr zu sagen, was er sich anzuschauen hat und was nicht.
Yep, dein Fazit passt.
Also ich kann mich dem nur anschließen. Wenn man sonst keine Probleme hat, dann macht man sich eben welche. Was anderes ist es doch nicht, oder?!
Was scheren die sich denn um Blogs, wo man (sinnvoll) Meinungen & Kritiken äußern kann? Gute Kritiker kümmern sich nicht um Leute, die Panik machen wollen, sondern werden ihre Arbeit tun, indem sie fachlich Stellung nehmen.
Die Heulerei zeigt nur, dass da keine fachlichen Kritiker am Werk waren.
So viel dazu und wie bereits erwähnt: hat es sich dann irgendwann hoffentlich ausgeheult, kann man sich wieder wichtigeren Dingen widmen!
MfG
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